Auszeichnungen für Projekte

Für ihre engagierte Arbeit wurden einige Projekte die Bürgerstiftung Nürnberg von anderen Organisationen gefördert und/oder ausgezeichnet. Dazu gehörten bisher folgende Projekte:

Im Rahmen ihrer Aktion „N-ERGIE für junge Menschen“ spendet die N-ERGIE Aktiengesellschaft 2014 insgesamt 40.000 Euro. Das Geld geht an Projekte, die sich ehrenamtlich für die jungen Menschen der Gesellschaft einsetzen, deren Fähigkeiten fördern und für die Allgemeinbildung des Nachwuchses einsetzen.

Aus diesem Fonds erhält die Bürgerstiftung Nürnberg 2.000 Euro. Im Rahmen des Eigen-Projektes "Eltern und Kinder lernen gemeinsam" werden Eltern-Kind-Kurse für Migrantenfamilien veranstaltet. Unsere ehrenamtlichen Helfer stellen den Familien Kindergärten, Schulen, Freizeit- und Bildungseinrichtung vor, erklären die Unterstützungssysteme und zeigen den Familien, wie sie in der Auseinandersetzung mit Alltagsproblemen besser klarkommen. Gleichzeitig können die Teilnehmer ihre Deutschkenntnisse verbessern.

Die EU-Initiative klicksafe unterstützt seit 2006 Projekte, die sich für die Förderung von Medienkompetenz und die sichere Nutzung des Internets stark machen. Aus den 85 Einreichungen 2011 hat ein Expertengremium sieben Nominierungen  für den „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ vorgenommen. Nominiert wurde auch das Projekt „Netzgänger“ der Bürgerstiftung Nürnberg. Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche ist heutzutage ein sehr wichtiges Thema. Ob soziale Netzwerke, Cyber-Mobbing oder Onlinespiele, gerade noch unerfahrene Nutzer kommen hier schnell ins Straucheln. „Netzgänger", ein Kooperationsprojekt der Bürgerstiftung Nürnberg mit Studenten der Universität Bamberg und zwei Lehrern einer Nürnberger Mittelschule versucht hier Abhilfe zu schaffen. Die Besonderheit bei diesem Projekt ist, dass Schüler der siebten Klasse gemeinsam mit Studenten jüngere Mitschüler durch aktive Übungen zu dieser aktuellen Thematik nachhaltig fitmachen.

Die Herbert-Quandt-Stiftung richtet in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen einen jährlich stattfindenden Ideen-Wettbewerb für Bürgerstiftungen aus. 2012 lautete das Thema dieses Wettbewerbs "Brücken bauen zwischen den Generationen". Aus zahlreichen Projektideen wurden acht Bürgerstiftungen mit ihren generationsverbindenden Projekten von einer unabhängige Experten-Jury ausgewählt und mit einem Startgeld von 5.000 Euro ausgestattet.

Auch die Bürgerstiftung Nürnberg erhielt für das Eigenprojekt "Sinnesgarten" dieses Startgeld, das dann in die Finanzierung einer Gartenanlage einfloss: In Kooperation mit einer Tagespflegeeinrichtung für demenzkranke Senioren und einer Mittelschule wurde aus einem ehemaligen Parkplatz an der Pflegeeinrichtung ein "Sinnesgartens für Alt und Jung" gestaltet. Im Garten sorgen ein Hochbeet, ein von Schülern der Mittelschule errichteter "Fühlturm" sowie zahlreiche speziell ausgesuchte riechende und schmeckende Pflanzen für die Anregung der Sinne sowohl der alten Menschen, als auch der sie regelmäßig besuchenden Mittelschüler.

Die Aktive Bürgerschaft e.V. ist eine Initiative des genossenschaftlichen Finanzverbundes, die bundesweit ehrenamtliches Engagement durch Information, Beratung und Qualifizierung unterstützt.

Jährlich wird mit einem Förderpreis das Engagement der Bürgerstiftungen für mehr Eigeninitiative und Mitverantwortung gewürdigt. Durch die Auszeichnung wird exemplarisch gezeigt, wie Bürgerstiftungen erfolgreich Geld einwerben und mit ihren Projekten die Gesellschaft positiv verändern können. 

Mit der Projektreihe "Spielwiese", die sich aus verschiedenen Aktionen im Bereich Förderung bedürftiger Kinder und Jugendlicher zusammensetzt, hat die Bürgerstiftung Nürnberg im Rahmen des  "Förderpreises Aktive Bürgerschaft 2004/2005" den 1. Preis gewonnen.

Auf dem nachfolgenden Foto sind u. a. unsere Vorstandsmitglieder im Jahre 2004 Frau Marina Alzay (Mitte) und Herr Dr. Maximilian von Grundherr (2. v. r.) bei der Vergabe abgebildet.

Prof. Dr. Magdalena Michalak

Prof. Dr. Magdalena Michalak
FAU Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache/ Department Fachdidaktiken (Foto: FAU/Georg Pöhlein)

"Das Sommercamp bietet eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten in der Region: Die SchülerInnen können ihre sprachlichen und allgemeinen Kompetenzen erweitern und lernen mit der deutschen Sprache selbstbewusst umzugehen. Die studentischen Förderlehrkräfte sammeln wertvolle Praxiserfahrungen, die sie in ihrem späteren Berufsleben nutzen können. Das Projekt bietet uns auch die Möglichkeit, neue didaktische Ansätze für Deutsch als Zweitsprache und  den sprachbewussten Unterricht zu entwickeln und zu erproben."