Der "Deutscher Stifterpreis 2019" geht an alle Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter in Deutschland.

Der "Deutsche Stifterpeis 2019", die höchste Auszeichnung im deutschen Stiftungswesen, wird in diesem Jahr an alle Bürgerstifterinnen und Bürgerstifter in Deutschland verliehen. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen würdigt damit das Engagement jener Menschen, die sich in ihren Städten und Dörfern mit Zeit, Geld und Ideen für die Gemeinschaft engagieren.

Kennzeichnend für Bürgerstiftungen ist, dass sich ihre Aktiven für viele Gemeinwohlzwecke – Jugend, Senioren, Kultur und Umwelt – einsetzen. Sie sind ein zentraler Ort für gesellschaftliche Mitbestimmung und Partizipation.

Seit über 20 Jahren gibt es Bürgerstiftungen in Deutschland. In mehr als 400 Stiftungen verteilt über das ganze Land sind rund 30.000 Menschen aktiv.

Die Preisverleihung fand am 5. Juni 2019 in Mannheim statt. Inge Weise und Gerd Martens nahmen für unsere Stiftung an der Auszeichnung teil.

Es war eine würdevolle Veranstaltung. Zur Eröffnung sprach Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Den Festvortrag hielt Dr. Eckart von Hirschhausen, der als Arzt und Wissenschaftsjournalist mit Kompetenz, Humor und einer großen Portion Empathie Themen ansprach, die derzeit alle Menschen umtreiben. Das waren vor allen Dingen die Sorge um die Demokratie in unserer Zeit und die Gefahren für die Umwelt, die insbesondere durch die Aktion "Fridays For Future" verstärkt in unser Bewustsein gerückt worden sind. Zugleich forderte er insbesondere die Bürgerstiftungen auf, ihr Engagement zur Erhaltung der Umwelt massiv auszubauen. Auch die übrigen Festredner widmeten sich hauptsächlich diesen beiden Themenschwerpunkten.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Mitgliedern des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin.

Prof. Dr. Magdalena Michalak

Prof. Dr. Magdalena Michalak
FAU Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache/ Department Fachdidaktiken (Foto: FAU/Georg Pöhlein)

"Das Sommercamp bietet eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten in der Region: Die SchülerInnen können ihre sprachlichen und allgemeinen Kompetenzen erweitern und lernen mit der deutschen Sprache selbstbewusst umzugehen. Die studentischen Förderlehrkräfte sammeln wertvolle Praxiserfahrungen, die sie in ihrem späteren Berufsleben nutzen können. Das Projekt bietet uns auch die Möglichkeit, neue didaktische Ansätze für Deutsch als Zweitsprache und  den sprachbewussten Unterricht zu entwickeln und zu erproben."