Musikbegleitung im Hospiz Mögeldorf

Seit 2013 besucht eine Musiktherapeutin einmal in der Woche mehrere Gäste des Hospizes der Diakonie in Mögeldorf. Sie begleitet die Menschen am Ende ihres Lebens, indem sie versucht, sich individuell hinein zu fühlen.

Die Musik übernimmt den Ausdruck dessen, was sonst meist unausgesprochen bleiben würde. Die Musiktherapeutin ermöglicht beispielsweise mit den reinen, obertonreichen Klängen des Monochords Entspannung und Schmerzreduktion, neue Hörerlebnisse und das Entstehen sehr persönlicher innerer Bilder. Hospizgäste, die noch mobiler sind, können aktiv auf Trommel, Kalimba oder anderen therapeutischen Instrumenten ihren eigenen Ausdruck finden.

Auch die Angehörigen werden auf Wunsch mit einbezogen. Im gemeinsamen Finden und Singen von Liedern können die Schwerkranken häufig ihre eigene Biographie nachvollziehen, schwere und schöne Erlebnisse noch einmal heraufbeschwören. Lieder aller Epochen und Genres sind häufig frappierend dicht an den tiefen Wahrheiten des Lebensendes und der Sehnsucht der Menschen.

Barbara Regitz

Barbara Regitz
Stadträtin im Stadtrat der Stadt Nürnberg

"Worte belehren, Beispiele ziehen mit! Der Spruch Senecas trifft in meinen Augen das großartige Engagement der Bürgerstiftung Nürnberg von Menschen für Menschen, denen in vielfacher Hinsicht Unterstützung geboten wird. Zukunftsweisend finde ich als Pädagogin und Bildungspolitikerin in unserer Stadt insbesondere die verschiedensten integrationspolitischen Bemühungen für wie durch das 'Sommercamp'.