Musikbegleitung im Hospiz Mögeldorf

Seit 2013 besucht eine Musiktherapeutin einmal in der Woche mehrere Gäste des Hospizes der Diakonie in Mögeldorf. Sie begleitet die Menschen am Ende ihres Lebens, indem sie versucht, sich individuell hinein zu fühlen.

Die Musik übernimmt den Ausdruck dessen, was sonst meist unausgesprochen bleiben würde. Die Musiktherapeutin ermöglicht beispielsweise mit den reinen, obertonreichen Klängen des Monochords Entspannung und Schmerzreduktion, neue Hörerlebnisse und das Entstehen sehr persönlicher innerer Bilder. Hospizgäste, die noch mobiler sind, können aktiv auf Trommel, Kalimba oder anderen therapeutischen Instrumenten ihren eigenen Ausdruck finden.

Auch die Angehörigen werden auf Wunsch mit einbezogen. Im gemeinsamen Finden und Singen von Liedern können die Schwerkranken häufig ihre eigene Biographie nachvollziehen, schwere und schöne Erlebnisse noch einmal heraufbeschwören. Lieder aller Epochen und Genres sind häufig frappierend dicht an den tiefen Wahrheiten des Lebensendes und der Sehnsucht der Menschen.

Peter A. Vorgel

Peter A.  Vorgel
Geschäftsführer der ;;;tsm total-sourcing-management

"Ich mag 'meine' Stadt, ich bin hier geboren und sie hat mir viel gegeben. Durch sie bin ich das, was ich bin. Etwas davon möchte ich zurückgeben, so dass auch Gemeinschaftsaufgaben erledigt werden können, ohne immer gleich nach dem 'Staat' zu rufen. Durch die Unterstützung der Bürgerstiftung Nürnberg bin ich mir sicher, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie dringend gebraucht und sinnvoll eingesetzt wird."