Musikbegleitung im Hospiz Mögeldorf

Seit 2013 besucht eine Musiktherapeutin einmal in der Woche mehrere Gäste des Hospizes der Diakonie in Mögeldorf. Sie begleitet die Menschen am Ende ihres Lebens, indem sie versucht, sich individuell hinein zu fühlen.

Die Musik übernimmt den Ausdruck dessen, was sonst meist unausgesprochen bleiben würde. Die Musiktherapeutin ermöglicht beispielsweise mit den reinen, obertonreichen Klängen des Monochords Entspannung und Schmerzreduktion, neue Hörerlebnisse und das Entstehen sehr persönlicher innerer Bilder. Hospizgäste, die noch mobiler sind, können aktiv auf Trommel, Kalimba oder anderen therapeutischen Instrumenten ihren eigenen Ausdruck finden.

Auch die Angehörigen werden auf Wunsch mit einbezogen. Im gemeinsamen Finden und Singen von Liedern können die Schwerkranken häufig ihre eigene Biographie nachvollziehen, schwere und schöne Erlebnisse noch einmal heraufbeschwören. Lieder aller Epochen und Genres sind häufig frappierend dicht an den tiefen Wahrheiten des Lebensendes und der Sehnsucht der Menschen.

Prof. Dr. Magdalena Michalak

Prof. Dr. Magdalena Michalak
FAU Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache/ Department Fachdidaktiken (Foto: FAU/Georg Pöhlein)

"Das Sommercamp bietet eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten in der Region: Die SchülerInnen können ihre sprachlichen und allgemeinen Kompetenzen erweitern und lernen mit der deutschen Sprache selbstbewusst umzugehen. Die studentischen Förderlehrkräfte sammeln wertvolle Praxiserfahrungen, die sie in ihrem späteren Berufsleben nutzen können. Das Projekt bietet uns auch die Möglichkeit, neue didaktische Ansätze für Deutsch als Zweitsprache und  den sprachbewussten Unterricht zu entwickeln und zu erproben."